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WALDTYPOLOGIE

Einleitung

Waldtypologie als interwissenschaftlicher Fach ist der Grundstein der langfristigen Plannung in der Forsteinrichtung. Ihr Sinn und Bedeutung, in der Forstwirtschaft ausserstrittig, wurden noch in den neuen politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen unterstrichen, als sie auch Unterlage für die Waldbewertung geworden ist. Die Tschechische Republik ist heutzutage eine Spitze auf dem Feld Waldtypologie nicht nur in Europa.

Diese Tatsache kommt haupsächtlich in der letzten Zeit voran, wenn die Bedeutung weiteren Fächer wie Landschaftsökologie und Biogeographie wächst. An der Bedeutung zunimmt für viele auch Wortverbindung wie Dauerwald, Dauerleben, nachhaltige Bewirtschaftung, ... In der Existenz von Einheitstypologiesystem, das Legislativaufrecht ist und praktisch auf dem ganzem Gebiet der Tschechischen Republik realisiert ist, hat unsere Forstwirtschaft und der Staat eine grosse Devize, die bestimmt heuete noch nicht richtig anerkannt ist.

Geschichte der Waldtypologie

Über die Waldtypologie beginnt man bie uns in der Zeit sprechen, wenn die systematische Kartierung der Typologieeinheiten realisiert wird. Bemühungen die Waldstandorte zu kartieren sind schon seit der deutschen Besetzung sichtbar, sodass die Methodik der typologischen Kartierung durchgeführt durch Taxationabteilung in Brandýs nad Labem seit dem Jahr 1941 von der Standorttypologie von Prof. G. A. Krause beinflusst ist. Nach dieser Methodik sind die Wälder in dem Gebiet Køivoklát (Murynska, Žaba, Øehák), in Kardašova Øeèice (Klein) und in Jemnice (Nejedlý) kartiert. Nach dem Weltkrieg war eine unabhängige Aktion eine allgemeine Standortuntersuchung (noch vor dem Beginn der systematischen Kartierung), deren Ergebnisse nur in der Form eines Berichts ohne Kartenaufzeichnung nicht ausnutztbar waren. In der Slovakischen Republik ist zu der Zeit eine "Allgemeine Standortuntersuchung" unter der Führung von dem Prof. Zlatník und Pelíšek verlaufen. Der erste Rahmen der typologischen Untersuchung waren sgn. "Wuchsbereiche", die nach dem primärem Konzept von H. Sigmond formiert waren. Die erste detailierte typologische Kartierung (in Pilsner Kessel - Houba, in Tøeboò Kessel - Klein) und auch spätere Methoden haben nicht zur Vereinigung und Definierung irgendwelche Hauptkarteneinheit beigetragt.

In den Jahren 1952-53 beginnt in der Forsteinrichtung systematische Kartierung der Forstwirtschaftsgesamtheiten nach dem Ablaufplan der Erneuerung der WWP. Manche Forstwirtschaftsgesamtheiten sind nach der Schule des Prof. Zlatník verarbeitet. Systematische Kartierung der Forsteinrichtung erregt die Bemühungen um die Vereinigung der zwei Hauptrichtungen - Pragerschule MMS (Mráz, Mezera, Samek) und Brünnerschule (Zlatník). Diese Bemühung ist erfolglos. Prof. Zlatník veröffentlicht im 1956 geobiocenölogische Auffassung der Waldstandortstypen, die Schule MMS verarbeitet auch in diesem Jahr "Standort - typologischer Übersicht der Waldgesellschaften" für den Bedarf des ehemaligen Lesprojekt. Undeutliche Definitionen der Karteneinheiten MMS jedoch entstellen Ergebnisse der Kartierung.

Beide Typologieschulen nehmen an den typologischen Arbeiten des 2. Zyklus der Erneurung der WWP in 1956 - 70 teil. In dem Herzynischem - Region mit starkveränderten Vegetationverhältnissen benutzte man "standortliche" Systematik der MMS und für natürlichere Karpatische Region benutzte man die Systematik von Zlatník. Die Existenz zwei verschiedenen Auffasungen macht jedoch die Sumarisierung, Vergleichung der Ergebnisse und Bestimmung der praktischen Abschlüsse unmöglich. In der Arbeit der Typologen kommt es aber langsam zur Annäherung der beiden Systematik, es werden Vorteile der Beiden ausgenutzt. Es kommt so zur Abhängigkeit der Typologie im Rahmen der Forsteinrichtung.

In dem Jahr 1970 beginnt ein weiteres Zyklus der Erneuerung der WWP. Die Typologie durchführt eine Kontrolle der Arbeiten des 2. Zyklus, die in der Vertiefung und Verienigung der Methodik und der Karteneinheiten rundum eine Systematik liegen, die aus eigenen Unterlagen hergestellt waren. Es entsteht ein Typologiesystem IFE, und das aus dem Bedarf der forstlichen Praxis und in dem Benutzung der Unterlagen aus den früheren Typologiekartierung. Seine Authoren sind Mitarbeiter des Lesprojekt - Institut für Forsteinrichtung in Brandýs nad Labem - Karel Plíva und Eduard Prùša. Typologie für die Militärwälder und Güter (MWG) hat sich verschieden entwickelt, die Methodik wurde bei Vorel (1960) verarbeitet. Im 1983 hat Mlek ein neuen Typologiesystem der MWG ausrbeitet, allerdings nach dem Zerfall der Federation ist die MWG auf den Typologiesystem IFE durchgegangen.

Typologiesystem IFE

Das System ist durch sgn. Ökologienetz dargestellt. In diesem Netz sind sgn. Waldtypengruppen durch Bodenkategorie in der horizontalen Richtung und durch Vegetationstufe in der vertikalen Richtung definiert. Bodenkategorien, die artverwandt sind, sind in ökologische Reihen zusammengeschlossen. Die Haupteinheit der Diferenzierung der Wuchsbedingungen ist der Waldtyp, der Prof. Zlatník definiert hat (1956): "Der Waldtyp ist ein Komplex der ursprünglichen und geänderten Waldfytocenözen und ihren Entwicklungsstadien inclusive Umgebung, daher Geobiocenözen, die in der Entwicklung, zueinander gehören."

In der Praxis IFE ist der Waldtyp mit Bodeneigenschaften , mit bedeutsamen Artteilungkombinationen zuständigen Fytocenözen, mit Aufkommen im Terrein und mit potenziellen Bonität der Holzatren charakterisiert. Für die Bezeichnung werden Symbolen benutzt, die aus einheitlichen Typologiesystem abgeleitet werden. Daraus geht auch die Bezeichnung der Waldtypen. Nach der Ökologischenverwandschaft werden dann die Waldtypen in Komplex der Waldtypen zusammenfgetan. Grundsätze der staatlichen Forstpolitik aus dem Jahr 1994 formen neue Prinzipien auf der Basis Waldhaltbarkeit, Forstwirtschaft. Es ist der Wert der öffentlich nützlichen Funktionen gewachsen, der Wald ist nicht mehr nur ein Holzprduzent. Neue natürliche und ökologische Bewirtschaftung der Wälder, die möglichst viel den natürlichen Wälder zu nähern versuchen, ist auch sehr schwer in dieses Typologiesystem einzuordnen. Neue Legislative und vorallem danach Erlass Nr. 83/1996 über Aufarbeitung der RWEP und über Umgrenzung der Wirtschaftsgesamtheit ist mit Wirtschaftsempfehlungen nach der Wirtschaftsgesamtheit und Unterwirtschaftsgesamtheit (Vokoun,1995) ergänzt. Zweck dieser Verfeinerung und man kann sagen Qualitätssteigerung des Typologiesystems IFE war den Forstwirten und Waldbesitzern in die Hand einen Hilfsmittel und Instrument in die Hand zugeben, um das sie die Massnahmen, die zur Verbessrung des Waldzustandes führen, besser realisieren können. Leichtere Realisierung liegt danach in der richtigen Entscheidung, die nach den natürlichen Bedingungen und Waldzuständen differenziert ist. Ein neuer Begriff ist eingeleitet - Bodensubkategorie, der keine Veränderung des Systems heisst, sondern nur eine Verfeinerung, die eine Aufgliederung der Zielwirtschaftsgesamtheit in die Unterwirtschaftsgesamtheit ermöglicht. Es sind so die Voraussetzungen für eine feinere Differenzierung der Bewirtschaftung hergestellt, die besser die konkrete Naturbedingungen betreffen kann.

 


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Aktualisierung: 27. 6. 2008
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